Mietrecht

Wer als Vermieter ein Mietverhältnis kündigen will braucht hierfür einen Grund bzw. ein berechtigtes Interesse, wie zum Beispiel eine Pflichtverletzung des Mieters oder Eigenbedarf.
Eine fristlose Kündigung des Vermieters ist in der Regel nur nach vorheriger Abmahnung oder erheblicher Pflichtverletzung zulässig wie z. B. einem Mietrückstand von mindestens zwei aufeinander folgenden Monaten.
Bevor Sie deshalb eine Kündigung aussprechen sollten Sie sich beraten lassen ob und unter welchen Voraussetzungen diese wirksam ist. Bei uns in der Kanzlei.FSR sind erfahrene Rechts- und Fachanwälte, die sich mit diesem Thema gut auskennen und Sie bestens beraten können.
Ein formell und materiell wirksames Mieterhöhungsverlangen ist an strenge gesetzliche Vorgaben gebunden und sollte deshalb entweder von einem Rechtsanwalt oder einem im Bereich des Mietrechts geschulten Fachmann gestellt werden.
Soweit ein Vermieter dies selbst übernehmen will sollte er zumindest überprüfen lassen ob es wirksam ist, damit sein Vorhaben nicht schon aus formalen Gründen zum Scheitern verurteilt ist. Unsere Rechtsanwälte mit langjähriger Berufserfahrung beraten Sie gern.
Bei Mängeln der Mietsache hat der Mieter ein Recht die Miete zu mindern.
Wie hoch sich der Prozentsatz der Mietkürzung beläuft hängt im Einzelfall davon ab, wie gravierend der Mangel ist. Hierzu hat die Rechtsprechung eine Vielzahl von Entscheidungen getroffen, die dann von den Gerichten als Anhaltspunkt (Minderungstabelle) herangezogen werden. Im Einzelfall entscheidet aber immer der zuständige Richter auf der Grundlage des konkreten Falles.
Zur Frage ob und ggf. in welcher Höhe sie die Miete mindern dürfen sollten Sie sich deshalb anwaltlich beraten lassen. Bei uns in der Kanzlei.FSR finden Sie den passenden berufserfahrenen Rechtsanwalt für Ihre Fragen, der Sie auch sicher vertreten kann.
Ein Dauerbrenner im Bereich des Mietrechts ist die Frage ob und wenn ja in welchem Umfang der Mieter während oder nach Beendigung des Mietverhältnisses verpflichtet ist Schönheitsreparaturen durchzuführen. Diese Frage lässt sich stets nur anhand des zwischen den Parteien abgeschlossenen Mietvertrages beurteilen.
Bei älteren Mietverträgen, die vor dem Jahr 2006 abgeschlossen wurden ist es durchaus möglich, dass die verwendete Klausel zu den Schönheitsreparaturen unwirksam ist und der Mieter deshalb die Wohnung nicht renovieren muss.
Auch hier sollte man sich anwaltlich beraten lassen bevor man eine Entscheidung trifft. In diesem Zusammenhang können dann auch gleich andere Klauseln des Mietvertrages auf ihre Wirksamkeit überprüft werden.
Die Erstellung einer ordnungsgemäßen, den gesetzlichen Anforderungen entsprechenden Betriebskostenabrechnung ist für einen Laien nicht ganz einfach und führt bei Streitigkeiten hierüber nicht selten dazu, dass Gerichte die Abrechnung insgesamt als unwirksam zurückweisen, weil sie nicht überprüfbar ist oder hinsichtlich Abrechnungszeitraum, Abrechnungsposten und Kostenverteilungsschlüssel nicht den Mindestanforderungen entspricht.
Bei den Heiz- und Warmwasserkosten wird manchmal übersehen, dass diese zwingend nach der Heizkostenverordnung umgelegt und abgerechnet werden müssen.
Auch hier besteht für den Vermieter wie auch den Mieter in vielen Fällen Beratungsbedarf entweder bei der korrekten Erstellung einer solchen Abrechnung durch den Vermieter oder der Überprüfung durch den Mieter.
Unsere Rechts- und Fachanwälte unterstützen Sie gerne dabei.